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Bulgarien im Winter
Rothalsgans und Weißkopfruderente

Alljährlich überwintern Hunderttausende Wildgänse in Bulgarien. Ausgedehnte Feuchtgebiete und
die Schwarzmeerküste bieten ihnen ideale Winterquartiere. An den küstennahen Seen Shabla und
Durankulak in Nordbulgarien ist fast die gesamte Weltpopulation der gefährdeten Rothalsgans
zu finden.
Das milde Klima an der südlichen Schwarzmeerküste Bulgariens ermöglicht einer Vielzahl von
Vogelarten hier zu überwintern: neben Rosa- und Krauskopfpelikan und so seltenen Arten wie
Moor-, Berg-, und Weißkopfruderente sind auch Fischmöwe, Zwerggans, Schelladler, Weißrücken-
und Blutspecht sowie Mauerläufer anzutreffen. Neben dem Artenreichtum beeindruckt auch die
landschaftliche Schönheit: schroffe Klippen vor smaragdgrünem Meer, Steppen, Seelandschaften,
Lagunen und dicht bewaldete Berge.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 1.490,00 € |
| EZ-Zuschlag | 100,00 € |
Weitere Reiseinfos
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Flüge ab/bis Frankfurt
- Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
- Transfers und sonstige Transporte
- alle Fahrten im Bus bzw. Minibus
- Unterkunft im DZ/EZ
- Vollpension (inkl. Wasser, Tee, Kaffee), 6x mittags Picknick, 3x Mittagessen im Restaurant
- Reiseleitung
- Eintrittsgelder
Teilnehmerzahl
8 - 12 Personen
Reiseleitung
Bojidar Ivanov
Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis.
Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Hinweise
- Reisedokumente: Reisepass bzw. Personalausweis muss noch 3 Monate nach Reisebeginn gültig sein.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Reisebuch
"Bulgarien - Schwarzmeerküste"
aus dem Michael Müller Verlag
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(versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
-
Anreise
Flug nach Varna, Transfer zum Hotel (1 Ü).
- 2. Tag
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Varna und Kamchia Wälder
Morgens beobachten wir im Yatata-Sumpfgebiet nahe des Varna-Sees. Dieses kleine
Feuchtgebiet beherbergt Zwergscharbe, Silberreiher und verschiedene Wasservogelarten.
Die Chancen stehen gut Seiden- und Mariskensänger zu sehen. Ob wir auch Sing- und
Zwergschwäne, Bläß- und Graugänse entdecken können, hängt vom Witterungsverlauf
der vorangegangenen Tage ab. Frieren im Norden die Gewässer zu, dann erscheinen diese
Arten hier regelmäßig. Nachmittags machen wir einen kurzen Halt in den von Flüssen
durchzogenen Kamchia Wäldern. Das Mündungsgebiet der Flüsse weist eine bemerkenswerte
Vielfalt auf: waldgesäumte Flussufer, weite Strände, Sanddünen und Sümpfe. Hier suchen
wir nach See- und Schelladler, sowie nach Schwarz- und Mittelspecht. Auf dem offenen
Meer sind verschiedene Wasservogelarten zu erwarten, in den nahen Feldern eventuell
der kleine Merlin. Am Spätnachmittag Weiterfahrt nach Burgas an der südlichen
Schwarzmeerküste (3 Ü).
- 3. und 4. Tag
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Feuchtgebiete und Seen um Burgas, Mandra See
In den kommenden zwei Tagen werden wir die Feuchtgebiete um Burgas erkunden. 340 der 400
in Bulgarien registrierten Arten wurden hier, in einem der artenreichsten
Vogelbeobachtungsgebiete Europas, nachgewiesen. Jetzt, im Winter, sind die überwinternden
Zwergscharben, Krauskopf- und Rosapelikane eine Attraktion. Hunderte von Weißkopfruderenten
am Vaya See, Seeadler, Bartmeise, Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwe sowie andere
überwinternde Wasservogelarten lassen sich ebenfalls beobachten. Auf offenen
Wasserflächen kann die sehr seltene Rostgans vorkommen. Am 3. Tag besuchen wir den
Burgas und den Mandra See. Ein kurzer Abstecher führt uns dabei zur Poda-Lagune und
dem von der bulgarischen Organisation für Vogelschutz geleiteten Besucherzentrum.
Am Morgen des vierten Tages werden wir nochmals das Gebiet um den Burgas See erkunden.
Nachmittags beobachten wir am Atanassovsko und Pomorio See. Beide Feuchtgebiete sind
geschützte Ramsar-Feuchtgebiete und berühmt für ihre Vogelvielfalt. Auf Wunsch können
morgens die alten Wälder in den Strandja Bergen besucht werden. Hier ist mit
Weißrückenspecht zu rechnen.
- 5. Tag
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„Dobrudja“
Fahrt zum nördlichen, küstennahen Steppengebiet. Unterwegs Halt im östlichen
Balkangebirge, wo verschiedene Spechtarten, Trauermeise und Zaunammer vorkommen.
Hotel in Shabla (5 Ü).
- 6. bis 9. Tag
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Shabla und Durankulak See, Kap Kaliakra
Vier Tage in Bulgariens „Gänseland“, dem nördlichsten Teil der Schwarzmeerküste, an der
Grenze zu Rumänien mit Shabla und Durankulak See. Die Seen, auf denen die Gänse sich
aufhalten, sind die Überbleibsel früherer Flussdelten. Spektakulär ist das
allmorgendliche Schauspiel der Gänsezüge: Hunderttausende Gänse erheben sich von den
Seen und fliegen zu den Nahrungsplätzen auf die Felder im Inland. Die zahlreichen
Flüge der Blässgänse beinhalten auch Schwärme von Rothalsgänsen in der Größenordnung
von 10 000 bis 50 000 Exemplaren. Nach diesem Erlebnis werden uns in einer lokalen
Wirtschaft Kaffee, Tee und belegte Brote serviert. Danach werden wir zu den Feldern
fahren, auf denen Gänse tagsüber grasen. Während wir die Rothalsgänse beobachten,
werden wir die Scharen der Blässgänse genau inspizieren, um einzelne Exemplare der
seltenen Zwerggänse zu entdecken. Vor der Meeresküste suchen wir dann nach Eis-,
Pracht-, Schwarzhals-, Rothals- und Ohrentaucher, sowie nach Mittelsäger und Bergente.
In diesem Beobachtungsgebiet kommen auch See- und Schreiadler, Rauhfuß- und Adlerbussard,
Wanderfalke, Merlin sowie Rohrdommel und gelegentlich Fischmöwe als Überwinterer vor.
An einem dieser Tage werden wir die steil zum Meer abfallenden, über 100 m hohen Klippen
des Kap Kaliakra aufsuchen. Hier können wir in der Regel damit rechnen, die mediterrane
Unterart der Krähenscharbe, Uhu, ab und zu Mauerläufer und zahlreiche Meeresvögel zu
beobachten. In den angrenzenden Steppengebieten gibt es neben Feld- auch überwinternde
Kalanderlerchen. Wo Bäume die offene Landschaft „unterbrechen“, sollten wir auf den
Blutspecht achten.
- 10. Tag
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Rückreise
Transfer und Rückflug vom Flughafen Varna.