Im Süden Äthiopiens erleben wir reizvolle Landschaften
und besuchen zahlreiche Nationalparks
mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Unsere
Reise führt durch den Afrikanischen Grabenbruch
(Rift Valley), vorbei an den großen Seen in
den Süden des Landes. Auf unserer Reise können
wir zahlreiche Vogelarten beobachten. Im hoch
interessanten Omo-Gebiet finden wir Endemiten
wie Akazienhäher und Ruspoli’s Turako. Wir begegnen
während unserer Dorfbesuche traditionellen
Völkern, wie z. B. den Mursi, den Karo und
den Hamer.
Leichte Touren, Höhen bis zu 3000 m werden mit
dem Fahrzeug erreicht.
- Während unserer Tour abseits der touristischen Pfade übernachten wir auch in einfachen Unterkünften.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Abreise
Abflug in Deutschland. Unser Flugzeug fliegt in der Nacht von Frankfurt am Main. Mit dem
rail&fly-Ticket ist die Anreise zum Flughafen per Bahn im Reisepreis inbegriffen. Wir erreichen
Addis Abeba am Morgen.
- 2. Tag
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Kratersee von Debre Zeit, Nazareth, Sodere
Ankunft in Addis Abeba, Transfer zum Jerusalem Hotel, Frühstück. Am späteren Vormittag brechen
wir nach Süden auf. Beobachtungsstopp am Kratersee von Debre Zeit (Kammbläßhuhn, Haubenzwergfischer,
Riedscharbe, div. Reiher und Kleinvögel). Hier nehmen wir unser Mittagessen ein. Weiter über
Nazareth nach Sodere (heiße Quellen). 1 Ü im Hotel.
- 3. Tag
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Rift Valley, Afrikanischer Grabenbruch, Lake Awasa
Nach einer frühmorgendlichen Exkursion am Awash-Fluss in Sodere (viele versch. Kleinvögel)
geht es am Vormittag weiter Richtung Süden. Durch das Rift Valley, vorbei an den großen Seen
des Afrikanischen Grabenbruchs. Unterwegs begegnen uns die ersten Geier. Nach einem
Beobachtungstopp am Lake Ziway (Marabus, Schreiseeadler, Nimmersatt, Glockenreiher,
Zwergblatthühnchen u.v.m.). Mittagessen im Touristhotel in Ziway. Am Nachmittag erreichen
wir den Lake Awassa. 2 Ü im Hotel in Awassa.
- 4. Tag
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Lake Ziway, Fischmarkt
Die weiträumige Hotelanlage befindet sich direkt am Lake Ziway (Blaustirnblatthühnchen,
Afrikanische Zwerggans, Witwenpfeifgans, Mohrenralle, etc.). Mit etwas Glück entdecken wir
den endemischen Wellenbartvogel, den Doppelzahnbartvogel und den seltenen, baumläuferartigen
Stammsteiger. Besuch des berühmten Fischmarktes (Hammerkopf, Graukopfmöwe, Rosapelikan,
Mittelreiher, Hagedasch).
- 5. Tag
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Fahrt Richtung Bale Mountains, Gaysay-Gebiet
Fahrt in Richtung Bale Mountains. Mit etwas Glück können wir bei einer Passüberquerung Alpenkrähen
und Bartgeier beobachten.
Im Gaysay-Gebiet vor Dinsho begegnen wir weiteren endemischen Vogelarten, wie der Blauflügelgans,
der Braunralle, dem Klunkeribis und dem Goldhalspieper. Auch die seltenen Berg-Nyalas sowie
Riedböcke und Warzenschweine können entlang der Piste gut beobachtet werden.
4 Hotelübernachtungen in Goba.
- 6. Tag
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Sof Omar
Wir besuchen Sof Omar, östlich von Goba, auf der Suche nach dem endemischen Salvadori-Girlitz,
von dem weltweit nur zwei Fundorte bekannt sind. Der Ort ist außerdem berühmt für seine
weitläufigen Höhlen. Unterwegs achten wir auf Kleine und Große Kudus, die hier vorkommen.
- 7. Tag
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Sanetti Plateau (Bale Mountains Nationalpark)
Von Goba hinauf auf das über 4000 m hoch gelegene Sanetti Plateau. Hier ist der Lebensraum
des berühmten Simien-Wolfes, den wir bei der Jagd im offenen Gelände gut beobachten können.
Bartgeier, verschiedene Adlerarten und Strichelkiebitz kommen ebenfalls vor. Wir werden uns
nach dem in wenigen Paaren brütenden Klunkerkranich sowie Rostgänsen umsehen und den
Harenna-Wald mit seiner reichen Vogelwelt besuchen.
- 8. Tag
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Dinsho (Bale Mountains Nationalpark)
Heute geht es nach Dinsho, wo sich die Parkverwaltung des Bale Mountains Nationalpark befindet.
Im dortigen Hagenia-Wald können Nyalas, Menilik´s Buschbock und Warzenschweine ausgezeichnet
beobachtet werden. Hier haben wir auch gute Chancen Weißrückenmeise und Singtimalie
zu finden.
- 9. Tag
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Sanetti Plateau, Harenna-Wald (Bale Mountains Nationalpark)
Wir fahren von Goba über das Sanetti Plateau, und vorbei am Harenna-Wald, wo wir diverse
Beobachtungsstopps einlegen nach Genale. Wir lernen den stärker bewaldeten südlichen Teil
des Bale Mountains Nationalpark kennen.
1 Hotelübernachtung in Genale.
- 10. Tag
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Südlicher Teil des Bale Mountains Nationalparks
Am Morgen Suche nach Ruspoli’s Turako, benannt nach seinem italienischen Entdecker. Nach
dem ersten Fund 1892 wurde er erst in den 1940er Jahren wiederentdeckt. Die seltene Vogelart
bewohnt dicht bewaldete Gebiete und kommt nur in einer kleinen Region im Süden Äthiopiens vor.
Gegen Mittag Weiterfahrt durch die Savanne nach Negele mit diversen Beobachtungsstopps.
1 Ü im Hotel in Negele.
- 11. Tag
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Fahrt nach Yabello, Siedlungsgebiet der Borana
Östlich von Negele können wir am Morgen mit etwas Glück die endemische Sidamo-Lerche finden.
Unsere Fahrt nach Yabello führt uns durch das weite Siedlungsgebiet der Borana, einem Stamm stolzer
Hirtennomaden. Sie leben hauptsächlich von der Zucht von Buckelrindern.
2 Hotelübernachtung in Yabello.
- 12. Tag
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Borana-Dorf
Wir besuchen ein Borana-Dorf südlich von Yabello. Die Region ist Lebensraum der Weißschwanzschwalbe
und des Akazienhähers, der erst 1937 entdeckt wurde. Die Häher haben ein ausgesprochen
interessantes Sozialverhalten. Sie sind kaum scheu und leben in kleinen Gruppen. Am
Brutgeschehen sind oft ein oder mehrere Helfer beteiligt.
- 13. Tag
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Konso
Bevor wir das Omo-Gebiet erreichen passieren wir Konso. In dieser Region leben die Menschen von
Feldfrüchten, die auf kunstvoll errichteten Terrassen angebaut werden. Die Dörfer sind von
Steinwällen umgeben. Den niedrigen Eingang eines Konso-Hauses kann man nur auf Händen und
Knien passieren. 1 Hotelübernachtung in Konso.
- 14. Tag
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Jinka
Jinka ist das eigentliche Tor zum Omo-Gebiet. Nicht weit von hier befinden sich die großen
Nationalparke Mago und Omo, die wir in den kommenden Tagen besuchen werden. Die Bevölkerung
dieser Region besteht aus einer beeindruckenden Vielzahl ethnischer Gruppen, z.B. Ari, Hamer,
Banna, Karo und Bodi. 1 Hotelübernachtung in Jinka.
- 15. Tag
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Mago-Nationalpark
Heute erreichen wir den Mago-Nationalpark, der südwestlich von Jinka liegt. Er wurde zum Schutz
von Großwild ausgewiesen, darunter Großer und Kleiner Kudu, Burchell’s Zebra und Defassa-Wasserbock.
Heute und in den kommenden Tagen werden wir auf einfachen Campingarealen inmitten der Savanne
übernachten, wodurch wir die vielfältigen Laute der afrikanischen Nächte intensiv erleben.
1 Zeltübernachtung im Mago-Nationalpark.
- 16. Tag
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Mago-Nationalpark
Der Mago-Nationalpark gehört zum Siedlungsgebiet der Mursi, deren Dörfer wir hier besuchen können.
Die Frauen der Mursi sind bekannt durch das Tragen großer Holzscheiben in ihren geweiteten
Unterlippen. Unterwegs werden wir die typische Vogelwelt des Mago-Nationalparks kennenlernen.
4 Zeltübernachtung im Omo-Nationalpark.
- 17. Tag
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Omo-Nationalpark
Heute erkunden wir den benachbarten Omo-Nationalpark, der mit einer Fläche von 4.068 km² das
größte Schutzgebiet Äthiopiens ist: Hier leben über 300 Vogelarten, darunter Trappen, Hornvögel und
Honiganzeiger. Man schätzt den Bestand an Großsäugern auf über 800.000 Tiere. Mit etwas Glück
und der Hilfe von lokalen Guides lassen sich Giraffen, Löwen und Büffel aufspüren. Vielleicht
gelingt es sogar Elefanten zu beobachten, die manchmal in großer Zahl aus dem Sudan ins Gebiet
einwandern. Typische Savannen-Vögel werden die Beobachtungen ergänzen.
- 18. Tag
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Umgebung von Murle, Stamm der Karo
Wir verlassen den Omo-Nationalpark und fahren in die Umgebung von Murle, das südlich des
Mago-Nationalparks liegt. Hier begegnen wir dem Stamm der Karo, dessen Angehörige für ihre
kunstvollen Körperbemalungen berühmt sind. Das über und über mit weißen Tupfen bedeckte
Gesicht soll das Gefieder von Perlhühnern imitieren. Auf dem Weg nach Murle durchquert
die Straße wunderschöne Savannenlandschaft (Murle Controlled Hunting Area), in der große
Herden von Oryx-Antilopen und Gazellen weiden.
- 19. Tag
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Turmi, Siedlungszentrum der Hamer
Wir besuchen Turmi, das Siedlungszentrum der Hamer. Eventuell können wir Gäste beim sogenannten
„Bullensprung“ sein. Es handelt sich dabei um einen Initiations-Ritus. Männliche Jugendliche müssen
dabei über die Rücken von Bullen laufen und werden dadurch in den Kreis der Männer aufgenommen.
Unterwegs Beobachtungsstopps zur Erkundung der reichen Vogelwelt.
- 20. Tag
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Chew Bahir, Arba Minch
Fahrt nach Arba Minch. Unser Weg führt uns falls uns die Zeit reicht auf einem Abstecher zum
Chew Bahir, der mit einer Fläche von etwa 2.000 km² einer der größten Salzseen Afrikas ist.
Der Bestand des Zwergflamingos wird auf etwa 20.000 Tiere geschätzt, im Jahr 1969 sollen es
sogar „hunderttausende“ gewesen sein. Weitere interessante Arten: Klaffschnabelstorch,
Heuglintrappe, Rotbauchmohrenkopf, Spiegelstar. Von dort geht es dann aus der Omo-Region
zurück zu den Seen des Großen Grabenbruches. Bei der Fahrt durch Savanne und Kulturland haben
wir wie immer ausreichend Zeit für Beobachtungsstopps. Wir erreichen die Stadt Arba Minch am Abend.
2 Hotelübernachtungen in Arba Minch.
- 21. Tag
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Nechisar Nationalpark
Heute besuchen wir den zwischen Lake Abaya und Lake Chamo gelegenen Nechisar
Nationalpark, wo wir Große Kudus, Burchell´s Zebra, Grant Gazellen und Riesentrappen beobachten
können. Hier findet sich auch eine sehr interessante Kleinvogelwelt.
- 22. Tag
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Azzo Gabaya am Lake Chamo
Am Morgen besuchen wir Azzo Gabaya am Lake Chamo. Man sagt, dass sich hier der beste Platz
zum Beobachten von Krokodilen in ganz Afrika befinde. Nach dem Besuch des Krokodilmarktes
fahren wir zu einem Primärwaldrest in Wendo Genet und unternehmen dort eine Abendexkursion.
1 Hotelübernachtung in Wendo Genet.
- 23. Tag
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Wald von Wendo Genet
Nach einer ausgiebigen Exkursion am Morgen in den Wald von Wendo Genet (Narina Trogon,
Wacholderspecht, Kronenadler, etc.) Weiter geht es über Shashemene zum Lake Lagano, einem Sodasee.
Das dortige Hotel liegt unterhalb einer Felswand in der Schmutzgeier, Wanderfalken und
Abdimstörche brüten. 1 Hotelübernachtung.
- 24. Tag
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Abyata-Shala Nationalpark
Unsere Reise nähert sich dem Ende. Nach einem zeitigen Frühstück geht es zu dem nahe gelegenen
Abyata-Shala Nationalpark. Dort bietet sich die Möglichkeit Zwergflamingos, Rosa Flamingos sowie
verschiedene Enten- und Limikolenarten zu beobachten. Hier treffen wir auf viele europäische
Wintergäste. Am späteren Nachmittag begeben wir uns auf den Rückweg nach Addis Abeba. Im dortigen
Jerusalem Hotel nehmen wir unser Abendessen ein und bereiten uns auf den Rückflug vor.
1 Hotelübernachtung.
- 25. Tag
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Ankunft
Ankunft in Deutschland am frühen Morgen.