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Rad- & Wandertouren in Kappadokien (8 Tage)
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Rad- & Wandertouren in Kappadokien (8 Tage)
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Ornithologie & Nationalparkreisen

Äthiopiens Endemiten
Bale-Berge und Omo-Gebiet

Im Süden Äthiopiens erleben wir reizvolle Landschaften und besuchen zahlreiche Nationalparks mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Unsere Reise führt durch den Afrikanischen Grabenbruch (Rift Valley), vorbei an den großen Seen in den Süden des Landes. Auf unserer Reise können wir zahlreiche Vogelarten beobachten. Im hoch interessanten Omo-Gebiet finden wir Endemiten wie Akazienhäher und Ruspoli’s Turako. Wir begegnen während unserer Dorfbesuche traditionellen Völkern, wie z. B. den Mursi, den Karo und den Hamer.

Preis pro Person
Doppelzimmer3.590,00 €
Einzelzimmer3.740,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 3.780,00 €

Reiseberichte zu dieser Reise

Programm als PDF herunterladen

Termine
Fr., 27. Feb. 2009-So., 22. Mrz. 2009
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 - 15 Personen
Reiseleitung
Karl-Heinz Kolb
Schwierigkeitsgrad
Leichte Touren, Höhen bis zu 3000 m werden mit dem Fahrzeug erreicht.
Hinweise
- Während unserer Tour abseits der touristischen Pfade übernachten wir auch in einfachen Unterkünften.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 68,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Ab 01.01.2009 gelten neue Preise! Rail&Fly Hin-und Rückflug, 2. Klasse für 70,00 € pro Person.

Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Abreise

Abflug in Deutschland. Unser Flugzeug fliegt in der Nacht von Frankfurt am Main. Mit dem rail&fly-Ticket ist die Anreise zum Flughafen per Bahn im Reisepreis inbegriffen. Wir erreichen Addis Abeba am Morgen.

2. Tag

Kratersee von Debre Zeit, Nazareth, Sodere

Ankunft in Addis Abeba, Transfer zum Jerusalem Hotel, Frühstück. Am späteren Vormittag brechen wir nach Süden auf. Beobachtungsstopp am Kratersee von Debre Zeit (Kammbläßhuhn, Haubenzwergfischer, Riedscharbe, div. Reiher und Kleinvögel). Hier nehmen wir unser Mittagessen ein. Weiter über Nazareth nach Sodere (heiße Quellen). 1 Ü im Hotel.

3. Tag

Rift Valley, Afrikanischer Grabenbruch, Lake Awasa

Nach einer frühmorgendlichen Exkursion am Awash-Fluss in Sodere (viele versch. Kleinvögel) geht es am Vormittag weiter Richtung Süden. Durch das Rift Valley, vorbei an den großen Seen des Afrikanischen Grabenbruchs. Unterwegs begegnen uns die ersten Geier. Nach einem Beobachtungstopp am Lake Ziway (Marabus, Schreiseeadler, Nimmersatt, Glockenreiher, Zwergblatthühnchen u.v.m.). Mittagessen im Touristhotel in Ziway. Am Nachmittag erreichen wir den Lake Awassa. 2 Ü im Hotel in Awassa.

4. Tag

Lake Ziway, Fischmarkt

Die weiträumige Hotelanlage befindet sich direkt am Lake Ziway (Blaustirnblatthühnchen, Afrikanische Zwerggans, Witwenpfeifgans, Mohrenralle, etc.). Mit etwas Glück entdecken wir den endemischen Wellenbartvogel, den Doppelzahnbartvogel und den seltenen, baumläuferartigen Stammsteiger. Besuch des berühmten Fischmarktes (Hammerkopf, Graukopfmöwe, Rosapelikan, Mittelreiher, Hagedasch).

5. Tag

Fahrt Richtung Bale Mountains, Gaysay-Gebiet

Fahrt in Richtung Bale Mountains. Mit etwas Glück können wir bei einer Passüberquerung Alpenkrähen und Bartgeier beobachten. Im Gaysay-Gebiet vor Dinsho begegnen wir weiteren endemischen Vogelarten, wie der Blauflügelgans, der Braunralle, dem Klunkeribis und dem Goldhalspieper. Auch die seltenen Berg-Nyalas sowie Riedböcke und Warzenschweine können entlang der Piste gut beobachtet werden. 4 Hotelübernachtungen in Goba.

6. Tag

Sof Omar

Wir besuchen Sof Omar, östlich von Goba, auf der Suche nach dem endemischen Salvadori-Girlitz, von dem weltweit nur zwei Fundorte bekannt sind. Der Ort ist außerdem berühmt für seine weitläufigen Höhlen. Unterwegs achten wir auf Kleine und Große Kudus, die hier vorkommen.

7. Tag

Sanetti Plateau (Bale Mountains Nationalpark)

Von Goba hinauf auf das über 4000 m hoch gelegene Sanetti Plateau. Hier ist der Lebensraum des berühmten Simien-Wolfes, den wir bei der Jagd im offenen Gelände gut beobachten können. Bartgeier, verschiedene Adlerarten und Strichelkiebitz kommen ebenfalls vor. Wir werden uns nach dem in wenigen Paaren brütenden Klunkerkranich sowie Rostgänsen umsehen und den Harenna-Wald mit seiner reichen Vogelwelt besuchen.

8. Tag

Dinsho (Bale Mountains Nationalpark)

Heute geht es nach Dinsho, wo sich die Parkverwaltung des Bale Mountains Nationalpark befindet. Im dortigen Hagenia-Wald können Nyalas, Menilik´s Buschbock und Warzenschweine ausgezeichnet beobachtet werden. Hier haben wir auch gute Chancen Weißrückenmeise und Singtimalie zu finden.

9. Tag

Sanetti Plateau, Harenna-Wald (Bale Mountains Nationalpark)

Wir fahren von Goba über das Sanetti Plateau, und vorbei am Harenna-Wald, wo wir diverse Beobachtungsstopps einlegen nach Genale. Wir lernen den stärker bewaldeten südlichen Teil des Bale Mountains Nationalpark kennen. 1 Hotelübernachtung in Genale.

10. Tag

Südlicher Teil des Bale Mountains Nationalparks

Am Morgen Suche nach Ruspoli’s Turako, benannt nach seinem italienischen Entdecker. Nach dem ersten Fund 1892 wurde er erst in den 1940er Jahren wiederentdeckt. Die seltene Vogelart bewohnt dicht bewaldete Gebiete und kommt nur in einer kleinen Region im Süden Äthiopiens vor. Gegen Mittag Weiterfahrt durch die Savanne nach Negele mit diversen Beobachtungsstopps. 1 Ü im Hotel in Negele.

11. Tag

Fahrt nach Yabello, Siedlungsgebiet der Borana

Östlich von Negele können wir am Morgen mit etwas Glück die endemische Sidamo-Lerche finden. Unsere Fahrt nach Yabello führt uns durch das weite Siedlungsgebiet der Borana, einem Stamm stolzer Hirtennomaden. Sie leben hauptsächlich von der Zucht von Buckelrindern. 2 Hotelübernachtung in Yabello.

12. Tag

Borana-Dorf

Wir besuchen ein Borana-Dorf südlich von Yabello. Die Region ist Lebensraum der Weißschwanzschwalbe und des Akazienhähers, der erst 1937 entdeckt wurde. Die Häher haben ein ausgesprochen interessantes Sozialverhalten. Sie sind kaum scheu und leben in kleinen Gruppen. Am Brutgeschehen sind oft ein oder mehrere Helfer beteiligt.

13. Tag

Konso

Bevor wir das Omo-Gebiet erreichen passieren wir Konso. In dieser Region leben die Menschen von Feldfrüchten, die auf kunstvoll errichteten Terrassen angebaut werden. Die Dörfer sind von Steinwällen umgeben. Den niedrigen Eingang eines Konso-Hauses kann man nur auf Händen und Knien passieren. 1 Hotelübernachtung in Konso.

14. Tag

Jinka

Jinka ist das eigentliche Tor zum Omo-Gebiet. Nicht weit von hier befinden sich die großen Nationalparke Mago und Omo, die wir in den kommenden Tagen besuchen werden. Die Bevölkerung dieser Region besteht aus einer beeindruckenden Vielzahl ethnischer Gruppen, z.B. Ari, Hamer, Banna, Karo und Bodi. 1 Hotelübernachtung in Jinka.

15. Tag

Mago-Nationalpark

Heute erreichen wir den Mago-Nationalpark, der südwestlich von Jinka liegt. Er wurde zum Schutz von Großwild ausgewiesen, darunter Großer und Kleiner Kudu, Burchell’s Zebra und Defassa-Wasserbock. Heute und in den kommenden Tagen werden wir auf einfachen Campingarealen inmitten der Savanne übernachten, wodurch wir die vielfältigen Laute der afrikanischen Nächte intensiv erleben. 1 Zeltübernachtung im Mago-Nationalpark.

16. Tag

Mago-Nationalpark

Der Mago-Nationalpark gehört zum Siedlungsgebiet der Mursi, deren Dörfer wir hier besuchen können. Die Frauen der Mursi sind bekannt durch das Tragen großer Holzscheiben in ihren geweiteten Unterlippen. Unterwegs werden wir die typische Vogelwelt des Mago-Nationalparks kennenlernen. 4 Zeltübernachtung im Omo-Nationalpark.

17. Tag

Omo-Nationalpark

Heute erkunden wir den benachbarten Omo-Nationalpark, der mit einer Fläche von 4.068 km² das größte Schutzgebiet Äthiopiens ist: Hier leben über 300 Vogelarten, darunter Trappen, Hornvögel und Honiganzeiger. Man schätzt den Bestand an Großsäugern auf über 800.000 Tiere. Mit etwas Glück und der Hilfe von lokalen Guides lassen sich Giraffen, Löwen und Büffel aufspüren. Vielleicht gelingt es sogar Elefanten zu beobachten, die manchmal in großer Zahl aus dem Sudan ins Gebiet einwandern. Typische Savannen-Vögel werden die Beobachtungen ergänzen.

18. Tag

Umgebung von Murle, Stamm der Karo

Wir verlassen den Omo-Nationalpark und fahren in die Umgebung von Murle, das südlich des Mago-Nationalparks liegt. Hier begegnen wir dem Stamm der Karo, dessen Angehörige für ihre kunstvollen Körperbemalungen berühmt sind. Das über und über mit weißen Tupfen bedeckte Gesicht soll das Gefieder von Perlhühnern imitieren. Auf dem Weg nach Murle durchquert die Straße wunderschöne Savannenlandschaft (Murle Controlled Hunting Area), in der große Herden von Oryx-Antilopen und Gazellen weiden.

19. Tag

Turmi, Siedlungszentrum der Hamer

Wir besuchen Turmi, das Siedlungszentrum der Hamer. Eventuell können wir Gäste beim sogenannten „Bullensprung“ sein. Es handelt sich dabei um einen Initiations-Ritus. Männliche Jugendliche müssen dabei über die Rücken von Bullen laufen und werden dadurch in den Kreis der Männer aufgenommen. Unterwegs Beobachtungsstopps zur Erkundung der reichen Vogelwelt.

20. Tag

Chew Bahir, Arba Minch

Fahrt nach Arba Minch. Unser Weg führt uns falls uns die Zeit reicht auf einem Abstecher zum Chew Bahir, der mit einer Fläche von etwa 2.000 km² einer der größten Salzseen Afrikas ist. Der Bestand des Zwergflamingos wird auf etwa 20.000 Tiere geschätzt, im Jahr 1969 sollen es sogar „hunderttausende“ gewesen sein. Weitere interessante Arten: Klaffschnabelstorch, Heuglintrappe, Rotbauchmohrenkopf, Spiegelstar. Von dort geht es dann aus der Omo-Region zurück zu den Seen des Großen Grabenbruches. Bei der Fahrt durch Savanne und Kulturland haben wir wie immer ausreichend Zeit für Beobachtungsstopps. Wir erreichen die Stadt Arba Minch am Abend. 2 Hotelübernachtungen in Arba Minch.

21. Tag

Nechisar Nationalpark

Heute besuchen wir den zwischen Lake Abaya und Lake Chamo gelegenen Nechisar Nationalpark, wo wir Große Kudus, Burchell´s Zebra, Grant Gazellen und Riesentrappen beobachten können. Hier findet sich auch eine sehr interessante Kleinvogelwelt.

22. Tag

Azzo Gabaya am Lake Chamo

Am Morgen besuchen wir Azzo Gabaya am Lake Chamo. Man sagt, dass sich hier der beste Platz zum Beobachten von Krokodilen in ganz Afrika befinde. Nach dem Besuch des Krokodilmarktes fahren wir zu einem Primärwaldrest in Wendo Genet und unternehmen dort eine Abendexkursion. 1 Hotelübernachtung in Wendo Genet.

23. Tag

Wald von Wendo Genet

Nach einer ausgiebigen Exkursion am Morgen in den Wald von Wendo Genet (Narina Trogon, Wacholderspecht, Kronenadler, etc.) Weiter geht es über Shashemene zum Lake Lagano, einem Sodasee. Das dortige Hotel liegt unterhalb einer Felswand in der Schmutzgeier, Wanderfalken und Abdimstörche brüten. 1 Hotelübernachtung.

24. Tag

Abyata-Shala Nationalpark

Unsere Reise nähert sich dem Ende. Nach einem zeitigen Frühstück geht es zu dem nahe gelegenen Abyata-Shala Nationalpark. Dort bietet sich die Möglichkeit Zwergflamingos, Rosa Flamingos sowie verschiedene Enten- und Limikolenarten zu beobachten. Hier treffen wir auf viele europäische Wintergäste. Am späteren Nachmittag begeben wir uns auf den Rückweg nach Addis Abeba. Im dortigen Jerusalem Hotel nehmen wir unser Abendessen ein und bereiten uns auf den Rückflug vor. 1 Hotelübernachtung.

25. Tag

Ankunft

Ankunft in Deutschland am frühen Morgen.